TROMMELN für Großmutter ERDE

 

 

Lieder und Zeremonien der Heilung

Nur wenn wir unsere Werte ändern werden wir überleben

 "Das Volk der sieben Ratsfeuer, 

OCETI SAKOWIN OYATE, einigen als Sioux Nation bekannt, sind ein repräsentativer nordamerikanischer Indianerstamm. Ihre Zeremonien spiegeln die der meisten Stämme wieder. insbesondere die Schwitzhütten- (Inipi) und die Vision Quest-Zeremonien (Hanblecheyapi).

 

 

 

MITAKUYE OYAS’IN

 

 

Dieser Ausdruck, was „alle meine Beziehungen“ oder „alles ist verbunden“ bedeutet, ist die Grundlage des Lakota-Weges. 

 

Wir sind mit allem verbunden. Wenn wir das erkennen und wahrlich im Herzen verstehen, dann begegnen wir jedem Menschen und allen Lebewesen mit Liebe und Respekt. 

 

Realität beginnt innen. Unsere Gedanken, Worte und Handlungen haben Kraft und wirken sich auf alle aus.  

 

Er ist eine Erinnerung daran, dass wir Teil eines großen Ganzen sind und dass wir Verantwortung für unsere Handlungen gegenüber allen Lebewesen und Großmutter Erde tragen.

Der Lakota-Gesellschaft liegt eine Reihe tief verwurzelter moralischer Werte zugrunde

 

 

Zeitgenössische Lakota zählen dies unter Berufung auf die Traditionen ihrer Vorfahren als die vier Tugenden auf. Obwohl die genauen Namen variieren können, beschreiben die Lakota positives Verhalten oft in diesen vier Tugenden: 

 

Tapferkeit, Standhaftigkeit, Großzügigkeit und Weisheit.

 

Es ist wichtig zu verstehen, dass die Zeremonien nur ein Teil vom Chanku Luta dem Roten Weg sind.

 

Die eigentliche Arbeit ist die Arbeit mit dir selber,

um immer mehr in deine Mitte zu kommen und allen Lebewesen friedlich und mit Mitgefühl zu begegnen. 

 

 Dafür ist es wichtig die Natur deines eigenen Geistes kennen zu lernen, mit deinem eigenen Herz

gut in Kontakt zu sein und dir selber Verständnis,

Geduld und Mitgefühl entgegen zu bringen.

 

Richtig verstanden und praktiziert,

verwandelst du dadurch dein ganzes leben

in eine ständige Zeremonie.

     

für das Wohl aller Lebewesen.

Seit 1883 und bis zum 11.August 1978 (!) verbot

die US-Regierung unter Androhung strenger Strafen und Auspeitschen, die Ausübung traditioneller indigener Kultur und Zeremonien. 

 

Es wurden Internate für die einstigen Hüter des Landes  eingerichtet und deren Kinder wurden verpflichtet diese zu besuchen. In diesen Schulen wurden sie gezwungen, Englisch zu sprechen, Standardfächer zu lernen, die Kirche zu besuchen und die eigene Sprache und Stammestraditionen hinter sich zu lassen.

 

 

 

"KILL THE INDIAN TO SAVE THE MAN!" 

 

war landesweit das öffentlich proklamierte Motto dieser Internate. Deshalb haben die Bräuche, Tänze und Zeremonien nur überlebt weil einige Älteste und Weisheitshüter diese, unter Androhung strenger Strafen, in entlegenen und einsamen Naturlandschaften und Höhlen - sozusagen geheim und im Untergrund, zum Wohle des Volkes weiterhin praktiziert haben und somit für die kommenden Generationen erhalten haben.  

Seit 1987 haben Loretta Afraid of Bear Cook und Sundance Chief Thomas Kanatakeniate Cook direkt  am Kraftort der Bären Hütte,  

Mato Tipila, über einen Zeitraum von zehn Jahren, wieder begonnen diese Zeremonie öffentlich zu praktizieren. 

 

Seither sorgen sie zusammen mit ihrem Tiospaye dafür die traditionelle Kultur und die Zeremonien der Lakota für die kommenden Generationen zu erhalten und diese auch mit interessierten Außenstehenden zu teilen.   

 

Anders als einige anderen Lakota Gruppierungen, die davon überzeugt sind, dass Lakota Zeremonien nur für geborene Lakota vorgesehen sind - berufen sich Tom und Loretta auf das Erbe und Verständnis ihrer direkten Vorfahren - von Gastfreundschaft, Großzügigkeit, Mitgefühl und dass alle Teil vom Kreis sind. Echte Spiritualität, so sagen sie, ist inklusiv, sie schließt niemanden aus und kostet kein Geld.

 

Für Loretta und Tom und ihr Tiospaye ist vor allem die innerste Intention des einzelnen, die gute Absicht des Herzens ein entscheidender Faktor, um bei Lakota Zeremonien eingeladen zu werden und teilzunehmen.

 

Auch wenn ein wesentlicher Grund dieser Zeremonien die Gemeinschaft und die Beziehung des Einzelnen zu ihr stärken sollen, dienen sie vor allem auch der Stärkung der eigenen Mitte, der Reinigung und Heilung und dem Gleichgewicht von Natur und Mensch. Sie sind ein praktischer Weg sich und die Erde zu heilen. 

 

Der Sonnentanz ist die heiligste der sieben heiligen Zeremonien, die von den Oglala Lakota praktiziert werden. Die Ereignis findet normalerweise rund um die Sommersonnenwende statt und dauert vier Tage. 

https://www.tiospaye1847.org/

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SUN DANCE / Afraid Of Bear and American Horse Tiospaye
Prracticing and sharing our Sacred Ceremonies
Afraid of Bear–American Horse Tiospaye F
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ACHTUNG:

 

Im Herbst 2025 werden

Loretta und Tom in Tirol sein. Es wird einen offenen Redekreis geben. Das genaue Datum und der Veranstaltungsort

werden noch bekannt gegeben.

 

Sie werden Lieder singen und uns von ihrer Kultur erzählen und auch über die aktuelle  Situation ihres Stammes sprechen der Dringend Unterstützung braucht.

 

für nähere Informationen bitte:

 

+43 69913033999

 

Email: [email protected] 

 

 

 

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Wir sind dankbar, dass unsere roten Brüder und Schwestern keine Mühe scheuen und den weiten Weg auf sich  nehmen, uns in Tirol zu besuchen und ihre Kultur und Herzen mit uns teilen.

 

 

Ihr warmes Lächeln und ihre Geschichten und Praktiken, die bereits Jahrtausende überlebt haben, haben die Kraft uns an unsere eigenen Wurzeln zu erinnern und uns noch mehr mit uns selber, der Erde und den Tieren des Waldes zu verbinden.