DIE VISIO

EINE VISION ZUM WOHLE ALLER

In Leutasch, da wo noch Hirsch und Steinadler zuhause sind und die Bewohner sowohl bodenständig wie auch offen sind für sinnvolle und positive Visionen, soll es bereits diesen Sommer für Gäste wie für die  einheimische Bevölkerung die Möglichkeit geben, Mitglieder des Lakota Stamms und ihre Kultur kennen zu lernen.

 

Es wird auch die Möglichkeit geben, in den  beeindruckenden Tipis ein gemütliches Zusammenkommen von Jung und Alt zu feiern und bei warmem knisterndem Feuerschein und mit köstlichem Grillessen oder einer originalen “Wohanpi”, einer traditionellen Lakota Rindsuppe, einige gemütliche Stunden miteinander zu genießen.

 

Wir wollen mit den Lakota in direkten persönlichen Kontakt gehen. Ein Austausch über ihr gehütetes Wissen und ihren Erfahrungen, im Gleichgewicht mit Großmutter Erde zu leben, kann uns helfen, uns noch mehr an unsere eigenen Wurzeln zu erinnern. 

 

Durch eine Patenschaft können wir dieses Volk, diese  Menschen, deren Sprache und Kultur heute vom Aussterben bedroht ist, unter anderem auch finanziell unterstützen. Das ist eine sinnvolle, hilfreiche und praktische Umsetzung der guten alten und bewährten Bauernregel: "Was du säst, das erntest du - hilf anderen und Gutes ist auf den Weg zu dir zurück!"

Auf diese Weise tragen wir dazu bei, dass eine Handvoll dieser letzten Ältesten und Weisheitshüter

Gelegenheit bekommen, ihre Erfahrung, ihr Wissen und ihre Weisheit, wie man im Gleichgewicht mit unserer Großmutter Erde und allen Lebewesen lebt, an künftige Generationen weitergeben können. 

Loretta Afraid of Bear Cook und ihr Mann Tom Kanatakeniate Cook, ein Sonnentanz Häuptling der Sioux und ihr Tiospaye (erweiterte Familie) haben sich bereit erklärt, regelmäßig zu uns in die Tiroler Berge nach Leutasch zu kommen und ihre Geschichte(n) und Zeremonien mit uns zu teilen. Sie sagen: Tradition ist das Weiterreichen der Glut und nicht der Asche.

EINE GEMEINDE IM DIALOG

Redekreise ums offene Feuer herum - Jung und Alt sind eingeladen, miteinander in den Dialog zu treten. Es geht dabei darum, zu lernen, gerade bei unterschiedlichen Standpunkten mit dem Herzen hin zu hören - das kann nicht nur in der Dorfgemeinschaft, sondern selbst beim Gemeinderat zu unerwarteten innovativen Lösungen führen.

 

Diese Angebote sind vorerst für die einheimische Bevölkerung gedacht, sie werden aber sicherlich über kurz oder lang auch viele ernsthaft Interessierte aus nah und fern anziehen.  

                  ALLES SCHEINT UNMÖGLICH,

 

BIS ES DANN WIRKLICH GEMACHT WIRD! 

Zuerst braucht es eine Vision, die möglichst viele LeutascherInnen positiv berührt und anspricht. Dann braucht es einen kleinen Kreis von Menschen, die von der Vision berührt und überzeugt sind, und die bereit sind, ihre Fähigkeiten und Ideen einzubringen, um die ersten Schritte zu planen und Wirklichkeit werden zu lassen.

 

Wenn diese ersten Schritte gut gelingen, ist es so, wie wenn du einen Kieselstein in einen See wirfst... 

Ein Kreis erzeugt scheinbar mühelos den nächsten und den nächsten, bis die Kreiswellen das Ufer erreichen. Unsere Gedanken und Träume haben die Kraft, unsere Wirklichkeit mitzugestalten. Unsere Eltern und Großeltern haben zurecht immer gesagt:

 

 

WO EIN WILLE, DA EIN WEG! 

 

 

In diesem Sinne möchte ich diese Vision für Leutasch mit den Worten eines großen Friedenstifters, der auch bei uns sehr bekannt ist und geschätzt wird, und der bereits öfters schon nach Tirol eingeladen wurde, ausklingen lassen:

 

 

"Der Planet braucht keine erfolgreichen Menschen mehr.

Der Planet braucht dringend Friedenstifter, Heiler, Erneuerer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Arten."

 

                                               

    (H.H. Dalai Lama)